Virales Marketing ist eine Marketingform, die durch Nutzung von sozialen Netzwerken und Medien Aufmerksamkeit auf neue Marken, Unternehmen oder Produkte schaffen soll. Dabei wird darauf gezielt, dass sich die neuen Produkte oder Marken ähnlich wie bei einem Virus sehr schnell verbreiten.
Virales Marketing ist aber nicht mit viraler Werbung zu verwechseln. Da Virales Marketing eine Marketingform ist, müssen alle Aspekte der Marktbearbeitung berücksichtigt werden. Tragen die Distribution, Preisgestaltung, Produktausgestaltung und die Werbung zur viralen Verbreitung bei, können wir von Viralen Marketing sprechen. Möchte man jedoch nur Informationen an viele Menschen in kurzer Zeit weitergeben, spricht man von Viraler Werbung.
[slideshare id=460429&doc=virales-marketing-michael-pfau-1213174996275890-9&w=425]
Beim Viralen Marketing können unter anderen folgende Verbreitungsarten gefunden werden:
Beispiele für Virales Marketing sind zum Beispiel Bionade, Skype und Windows Hotmail. Als Beispiele für virale Werbung möchte ich hier Moorhuhn, Napster und YouTupe angeben. Auf einzelne Beispiele werde ich demnächst noch etwas genauer eingehen. Bei meinem Vortrag im Studium+ Kurs hatte ich unteranderen auch ein kleines Motivationsvideo von YouTupe, welches ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte:
[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A 410 344]
Zusammenfassend möchte ich hier noch einmal erwähnen, dass man Virales Marketing und virale Werbung ganz klar trennen muss, wenn man von Viralen Marketing sprechen will. Wenn ihr euch noch intensiver mit diesem Thema auseinander setzen wollt, findet ihr hier noch mehr informationen:
Michael Pfau
Student der Universität der Bundeswehr München
Frühjahrstrimester 2008 studium+ Kurs Dr. Barbara Niedner
12. June 2008
hmm..Schutz schön und gut, aber gibts nicht auch Möglichkeiten die Multimediafähigkeit zu erhalten und trotzdem “safe” unterwegs zu sein??
12. June 2008
@Martin: ich möchte ja nicht mekerrn aber ich glaub dieser Kommentar gehört zu einem anderem Beitrag
Zum Vortrag möchte ich noch sagen: ich fand es gut, dass Michael Beispiele (unter anderem den Film) gebracht hat. Jedoch ist für mich die Unterscheidung zwischen viralem Marketing und viraler Werbung jedoch etwas schwammig. Wenn ich einen Film beispielsweise über die neue Spiele/Sportkonsole “WiFit” empfehle, dann mach ich doch gleichzeitig auch Werbung für das Produkt oder nicht?
12. June 2008
Das siehst du völlig richtig Mary-Ann. Das Beispiel, was du geschrieben hast wäre ein Beispiel für Virale Werbung. Virale Werbung ist alles, was sich schnell im Internet verbreitet und in kurzer Zeit viele Menschen erreicht. Ähnlich ist es mit lustigen videos oder Witzen.
Beim Viralen Marketing ist die schnelle Verbreitung ebenfalls sehr wichtig, aber nur ein Teil. Wenn man von viralen Marketing sprechen will, müssen noch andere Faktoren mit einfließen. Darunter zählen unter anderen die Preisgestaltung und die Produktausgestaltung. Würdest du jetzt bei WiFit zum Beispiel im Blog Verbesserungsvorschläge machen und sich viele andere anschließen würden, dann bist du auf dem Weg zum viralen Marketing. Ändert die Firma auf Grund der Vorschläge den Preis oder das Produkt, dann sprechen wir vom viralen Marketing. Bei der viralen Werbung allerdings, hast du diese Eigenschaften nicht.
Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen!