Karl-Heinz Wenzlaff hat einen sehr Interessanten Blogbeitrag geschrieben, dort zeigt er den starken Zuwachs an Corporate Blogs in den letzten 2 Jahren. Der Web 2.0 Trend scheint sich also jetzt auch langsam in der Wirtschaft durchzusetzen.
Anlehnend zu den Top 20 der Mitarbeiterblogs von PR Blogger hat Herr Wenzlaff, unter ähnlichen Kriterien, eine Liste für Top Corporate Blogs erstellt. Wichtig ist, dass sich alle Daten nur auf deutsche Blogs und Firmen beziehen. Darunter befinden sich auch, das schon in der Vorlesung angesprochene, Müsli Blog und auf Platz 1 der Blog des Berlin Plaza Hotels.
Zum Beitrag von Karl-Heinz Wenzlaff: Wieviele deutsche Corporate Blogs gibt es?
Carsten
Student der Universität der Bundeswehr München
Frühjahrstrimester 2008 studium+ Kurs Dr. Barbara Niedner
15. May 2008
Sehr interessant und informativ diese beiden Listen. Ich wusste garnicht, dass man zum Beispiel bei Persil (gehört glaube ich zu Henkel) dann soviel in einem Blog zusammen tragen kann, dass er es in die Top20 schafft. Dies gilt dann auch für viele weitere. Deshalb wäre mir eben wichtig über das Thema ansich, also über was wird da so gesprochen usw. mehr zu erfahren. Und eigentlich wüsste ich auch noch gerne, wozu brauchen die das eigentlich?
Sind die guten alten Foren nun wirklich aus der Mode gekommen, dass man diese nicht einfach nutzen könnte ?
15. May 2008
Wozu die das brauchen und wieviel Sinn sowas macht ist natürlich eine ganz andere Frage. Es ist scheinbar momentan “Trend” einen Blog zu schreiben.
15. May 2008
also ich bin ja immer noch der meinung, dass ein blog nix anderes is als son forum, zumindesten macht man da das gleich, nämlich reinschreiben lesen seine meinung zu bilden und entweder ignorieren, was zum besten geben oder sich so aufreden über den schwachsinn, der da mal wieder niedergeschrieben wurde, das man auf teufel komm raus flamed.
sicherlich für die dies nutzen ne super sache ihr bedürfniss nach aufmerksamkeit zu befriedigen und auch für ottonormalverbrauchen ganz ok, aber an sich find ich das jetzt nicht die überneue erfindung die die welt bereichern wird. sicherlich ist die internet aktivität mit einführung dieser web2.0 sachen deutlich gestiegen. Aber nicht weil blog oder sogenannte coperate blogs erfunden wurden, sondern weil sachen wie studiVZ rauskamen. der coperate blog is meiner meinung nach nur ein logische antwort der Firmen auf die zunehmende Nutzung des Internets und von computern.
durch ein coperate blog, der sicherlich auch durch leute aus der eigenen firma angetrieben wird (durch anonyme beiträge um vorzutäuschen, dass sich da schon viele leute zu geäußert haben) bringt die firma ihr produkt ins licht der öffentlichkeit und somit wird die aufmerksamkeit der käuferschaft mehr oder weniger geweckt. ich bin der meinung das viel auch nur in dieses blogs schreiben, weil sie irgendwie angehörig sein wollen und ihren teil dazu beitragen wollen, dass das produkt erfolgreich wird.
15. May 2008
tja, Unternenmen, die weiter an der Spitze bleiben wollen, müssen sich halt auch den neuen Medien öffnen und diese auch nutzen.
15. May 2008
@Carsten: Vielen Dank für das Lob und die freundliche Erwähnung! Beide Listen (Klaus Ecks und meine) sind einfache alphabetische Aufzählungen, keine Ranglisten. Die übergroße Mehrzahl der Businessblogs in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind tatsächlich Blogs von Freiberuflern und Einzelunternehmern, oft aus beratenden Berufen, aus dem Medien- und PR-Bereich, aus Touristik und Einzelhandel.
Ich denke, Klaus will mit seiner Liste zeigen, dass es auch erste gestandene “Markenunternehmen” gibt, die den Schritt vom Intranetblog vor die Tür wagen und daraus Kapital schlagen. Das ist erfreulich, auch wenn bisher kaum DAX-Unternehmen darunter sind. Aber die Angst vor der “unberechenbaren Blogosphäre”, den “Klowänden des Internets” weicht langsam der Erkenntnis, dass ein Schaufenster auf dem Innenhof keine Aussenwirkung hat.
@Christian & Andre: Der wesentliche Unterschied zu Foren ist der, dass Blogs eine Eigenveranstaltung sind, kein Tanz auf fremder Hochzeit. Unternehmen holen damit die Diskussion über ihre Marken ins eigene Haus zurück. Überpitzt: Foren sind Web 1.0, Neunziger Jahre.
Corporate Blogs funktionieren nur mit authentischen, eigenen Schreibern, Menschen aus Fleisch und Blut, ohne PR-Geschwafel. Die Leser wollen nicht veralbert werden. Die Vorteile von Corporate Blogs habe ich mal hier zusammengestellt: http://www.blogtrainer.de/blog-beratung/was-sind-businessblogs/
Herzliche Grüße aus Berlin nach München!
Karl-Heinz
www.blogtrainer.de
15. May 2008
Interessant, dann hat sich ja mein Vortrag bewahrheitet mit der Aussage, dass es meist eher kleine Unternehmen sind, welche Blogs betreiben.
Ich glaube aber, dass es immer mehr Unternehmen geben wird, auch Mittelgroße, die sich für eine solche Aktivität durchringen werden.
Natürlich birgt es auch Risiken, aber wie heißt es doch so schön: “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!”
16. May 2008
Wir bloggen nun schon seit Ende 2006. Am Anfang wussten wir selbst noch nicht genau wo die Reise hingehen wird. Mit dem TeNo Blog wollen wir ja nicht nur Erfolgsstories spiegeln sondern einfach nur aus dem Alltag eines Herstellers von Designschmuck und Uhren Made in Germany erzählen. Unsere internationale Ausrichtung in 21 Ländern motiviert uns, hier zu schreiben und unsere Freunde und Partner in der ganzen Welt an unserem Alltag teilhaben zu lassen. Inzwischen haben wir auch Blogs in englischer, französischer und spanischer Sprache.
Fazit: am Anfang waren wir sehr skeptisch aber schon nach kurzer Zeit war klar, dass das ein Corporate Blog neben ziemlich viel Spaß auch eine ganze Menge an Publicity mit sich bringt. Und ganz nebenbei entstehen interessante Kontakte sowie Kooperationsmöglichkeiten an die man sonst nie drasn gedacht hätte.